Heute, am Internationalen Feministischen Kampftag, erinnern wir daran, dass der Weg zur Gleichberechtigung noch nicht abgeschlossen ist. Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass Frauen im Jahr 2024 in Deutschland durchschnittlich 16 % weniger pro Stunde verdienten als Männer. Der weltweite Durchschnitt liegt bei 20% weniger pro Stunde. Diese Lohnlücke verdeutlicht die anhaltenden geschlechtsspezifischen Ungleichheiten in unserer Gesellschaft.
Der Faire Handel setzt sich aktiv für globale Gerechtigkeit und die Gleichstellung der Geschlechter ein. Weltweit leisten Frauen etwa 43 % der landwirtschaftlichen Arbeit, in sehr armen Ländern sogar bis zu 70 %. Dennoch besitzen sie oft kein Land und haben eingeschränkten Zugang zu Krediten, technischer Unterstützung und Informationen. Fairtrade stärkt Frauen in Kooperativen, indem es ihnen eine Stimme gibt, gerechtere Löhne zahlt und Zugang zu Bildung sowie Ressourcen ermöglicht.
Laut Fairtrade International sind etwa 25 % der Fairtrade-Produzenten Frauen, während auf Plantagen rund 44 % der Beschäftigten weiblich sind. Diese Zahlen zeigen, dass Frauen im Fairen Handel eine bedeutende Rolle spielen und täglich beweisen, dass Wissen und Stärke keine Geschlechtergrenzen kennen.
Lasst uns heute und jeden Tag die Frauen und FLINTA* ehren, die unermüdlich für eine gerechtere Welt kämpfen.